Die Messe des belgischen Comics

Ein Jahrhundert schöpferischer Arbeit in Belgien

Seit der Entstehung der assoziativen Wochenblätter „Zonneland“ und „Petits Belges“ (Kleine Belgier) im Jahre 1920 und der Geburt von Tim und Struppi neun Jahre später, hat der belgische Comic eine außerordentliche Anzahl von Papierhelden zur Welt gebracht. Ihre Abenteuer wurden zunächst in der allgemeinen Presse und in Fachzeitschriften veröffentlicht, später in Alben mit ständig wachsender Qualität. Ein schlumpfiger Teil von ihnen hat mit ihren Zeichentrickfilmen und Komödien mit echten Schauspielern oder auch als Computerspiele Weltruhm erlangt. Mit der großen Familie der Helden der Bildergeschichten, die in belgischen Comics das Licht der Welt erblickten - von Blake und Mortimer bis Tamara, von Michel Vaillant bis Kinky & Cosy - entstanden zahlreiche Verlage, die sich auf die Herausgabe von Bildwerken spezialisierten und schließlich zu einem bedeutenden europäischen Industriezweig wurden. 

Auf dieser Messe, die zu den Weihnachtsfeiertagen des Jahres 2017 eröffnet wird, findet so mancher Besucher ein bisschen von seiner Kinderseele wieder. Andere, egal ob jung oder alt, haben die Möglichkeit, das Kulturerbe der belgischen Comicproduktion besser kennen und lieben zu lernen. Die gleichzeitig pädagogisch und unterhaltsam gestaltete Ausstellung folgt der technologischen Entwicklung jeder Epoche, Jahrzehnt für Jahrzehnt, bis heute. Damit dieses Abtauchen in das große belgische Comic-Abenteuer auch von jedem so richtig genossen werden kann, stellt diese neue Dauerausstellung Lesebereiche zur Verfügung und bedient sich der aktuellsten Technologien.


Kurator: Jean Auquier

Mit der Unterstützung der Region Bruxelles-Capitale.

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